• Studie: Baobab Frucht reduziert Blutzuckerspiegel

    von  • 01/05/2014 • Baobab, Blut, Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herz-Rhythmus-Störungen, Körper, Krankheiten, Nachrichten, Polyphenole, Wirkstoffe • 0 Kommentare

    Baobab FruchtOxford/Melbourne (acibas) – Die afrikanische Baobab-Frucht des Affenbrotbaumes kann einer Studie zufolge den Blutzuckerspiegel reduzieren. Die Untersuchen der britischen Oxford Brookes Universität und der australischen Monash Universität ergaben einen blutzuckerreduzierenden Effekt, sobald während der Ernährung mit kohlenhydratreicher Kost mit Baobab-Extrakten versetzte Getränke eingenommen wurden. Die Forscher untersuchten den Blutzuckerspiegel beim Essen von Weißbrot zum Einen bei einer geringen Baobab-Dosis von 18,5 Gramm der Frucht auf je 250 Milliliter eines dazu gereichten Getränks sowie zum Anderen bei einer höheren Dosis von 37 Gramm. Die hohe Dosis minderte den Anstieg des Blutzuckerspiegels eine Stunde lang, wohingegen die geringere Dosis die Wert über drei Stunden lang reduzierte. Auch sobald Baobab beim Backen Verwendung fand, konnte eine Minderung des Glucose-Spiegels im Blut festgestellt werden. Die Forscher schrieben dazu: “Baobab ist reich an Bestandteilen, wie hoch-molekularen Tanninen, welche den Stärkeabbau stören könnten. Die Polyphenole im Extrakt könnten die Bildung von Verdauungs-Enzymen wie Alpha-Amylase und Alpha-Glukosidase verzögern, wodurch sie den Abbau von Stärke verhindern.” Weiterhin sei aber die exakte Zusammensetzung der Baobab-Bestandteile unbekannt. Weitere Untersuchungen seien notwendig, um zu verstehen, wie diese Moleküle ihre Effekte ausüben.

    Der lösliche Anteil der Baobab-Faser könnte auch eine Rolle dabei spielen, die Freigabe von Zucker zu hemmen. “Weitere Studien mit Menschen zum Blutzuckerspiegel wären essentiell, um die optimale Dosis festlegen zu können, die die Zuckerkonzentration nach dem Essen senkt”, schlossen die Untersuchenden. Die Frucht ist in ihren afrikanischen Heimatländern Südafrika, Botswana, Namibia, Mosambik und Simbabwe schon lange bekannt, sodass verschiedene Teile der großen grünen oder braunen Frucht traditionelle Verwendung finden. Das Fruchtfleisch soll eine antioxidative Wirkung haben, die viermal höher ist, als die von Apfel- oder Kiwi-Fruchtfleisch. Die Hauptnährstoffe schließen Vitamin C, Ribflavin, Niacin, Pectin, sowie Zitronen-, Apfel- und Zuckersäuren ein. Das Öl enthält zudem die Vitamine A, D und E. Die Märkte in Europa und den USA begannen erst in den letzten Jahren damit, sich für die Frucht zu öffnen.

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