• Studie: Beta-Glucan Hefe hilft gestressten Frauen

    von  • 20/04/2014 • Beta-Glukan, Burnout, Depression, Gehirn, Körper, Krankheiten, Müdigkeit, Nachrichten, Stress, Wirkstoffe • 0 Kommentare

    104214361Clearwater (acibas) – Der Hefewirkstoff Beta-Glucan hat eine stressmindernde Wirkung auf Frauen. Dies besagt eine Studie, die im “Journal of the American College of Nutrition” veröffentlicht wurde. Das Nahrungsergänzungsmittel Beta-Glucan könnte gestressten Frauen helfen gesund zu bleiben, indem es das Risiko von Erkältungen reduziert. Durch den Konsum von Beta-Glukan käme es nach einer Behandlungszeit von zwölf Wochen zu einer 58-prozentigen Verminderung von Infektionen der oberen Atemwege. Das Nahrungsergänzungsmittel verursache auch eine allgemeine Verbesserung der Gemütslage von Frauen, heißt es in der Studie. “Die Resultate der psychologischen Untersuchungen der Profile of Mood States (POMS) suggerieren, dass die Reduktion von Krankheitssymptomen der oberen Atemwege durch Beta-Glucane zu einer Verbesserung von zahlreichen psychologischen Faktoren führen”, schrieben Dr. Shawn Talbott und Julie Talbott vom SupplementWatch in Utah. Die Präparate und die Studie selbst wurden von der Firma Biothera gesponsert. Studienchef R. Müller begrüßte die Ergebnisse der Studie als ersten Wegstein in der Erforschung der Effekte von Beta-Glucan auf Frauen. “Dies sind brisante Informationen für Frauen, die nach besseren Wegen suchen um mit Alltagstempo klar zu kommen.” Der Wirkstoff, entnommen aus den Zellwänden eines firmeneigenen Hefestammes, ist ein natürliches Kohlenhydrat, das zentral Immunzellen aktiviert. Für die Studie wurden 77 Frauen im Durchschnittsalter von 38 Jahren mit moderaten Stresssymptomen gebeten, ein Präparat, entweder Beta-Glucan oder ein Placebo, einzunehmen. Nur Zehn Prozent der Beta-Glucan-Gruppe meldeten Krankheitssymptome in den oberen Atemwegen im Vergleich zu 29 Prozent in der Kontrollgruppe.

    Der Hefewirkstoff sorgte anscheinend dafür, dass die negativen, stressbedingten Effekte auf das Immunsystem nicht durchgreifen, wie es ansonsten bei Atemwegsreizungen der Fall ist, schrieben die Talbotts. Hinzu kamen nun die Ergebnisse von POMS, die eine emotionale Vitalitäts-Steigerung bei 41 Prozent der Probandinnen im Vergleich zu sieben Prozent in der Kontrollgrupppe zeigten. Der Anstieg von Vitalität und dem Gesamtgemütszustand kann als logische Folge des physischen Wohlbefindens aufgefasst werden”, so die beiden Autoren zusammenfassend.

    Beta-Glucan aus den Zellwänden von Bäckerhefe wurde am gründlichsten wissenschaftlich untersucht und scheint die größte Wirksamkeit zu haben. Frische Backhefe erkennt man an einer hellen, meist gelblichen Farbe. Sie hat einen angenehmen Geruch, einen süßlichen, intensiven Geschmack und einen festen muschelartigen Bruch. Alte Hefe ist braungrau, rissig, bröckelig, hat einen zunehmend bitteren Geschmack und unangenehmen Geruch.

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