• Bittermelone kann möglicherweise bei Bauchspeicheldrüsenkrebs helfen

    von  • 10/05/2014 • Bauch, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Bittermelone, Diabetes, Fettleibigkeit, Herpes, Körper, Krankheiten, Krebs, Nachrichten • 0 Kommentare

    cancer, krebsDenver (acibas) – Der Saft der Bittermelone könnte möglicherweise künftig in der Krebsforschung eine wichtigere Rolle spielen. Laut einer Versuchsreihe der “University of Colorado Denver” kann der Saft bei Bauchspeicheldrüsenkrebs die Krebszellen beim Stoffwechsel stören. Weil den Zellen durch den Saft des Kürbisgewächses konkret die Glukosezufuhr abgeschnitten wird, geht ihnen die Energie aus und sie sterben möglicherweise sogar ab, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift Carcinogenesis. Für den Versuch wurde mit Mäusen und auch mit menschlichen Zellen im Labor experimentiert. Bereits vor Jahren war die Wirkung des Extrakts aus der Bittermelone bei Brustkrebs gezeigt worden. Doch diese aktuelle Studie gehe noch weiter, sagte Rajesh Agarwal von der University of Colorado Denver. Allein schon die Tatsache, dass nicht mit dem Extrakt sondern dem Saft experimentiert worden sei und dennoch optimistisch stimmende Ergebnisse erzielt worden seien, sei ein Unterschied.

    Schon seit Jahren wird immer wieder mit der Bittermelone im Labor gearbeitet. So soll sie anthelmintisch gegen Wurmbefall mit Caenorhabditis elegans und bei viralen Erkrankungen mit Sindbis und Herpes simplex Typ I wirken, außerdem habe der Saft einen schützenden Effekt auf die Magenschleimhaut von Ratten, ist möglicherweise bei Ratten gegen Fettsucht wirksam und die Pflanze soll antifungal wirksame Stoffe enthalten, auf die die Pilze Candida albicans, Trichophyton rubrum und Cryptococcus neoformans empfindlich reagieren. Doch es gibt aus Nebenwirkungen: Im Falle einer Überdosierung kann es zu Magen- und Bauchschmerzen oder zu Durchfall kommen. Schwangeren wird vom Gebrauch abgeraten, da einzelne Inhaltsstoffe fruchtschädigende Wirkung zeigten. Bei Ratten wurde auch schon eine schädigende Wirkung auf Spermien gemessen. Die möglicherweise heilende Wirkung ist dennoch schon lange bekannt: Seit Jahrhunderten gilt die Bittermelone besonders im asiatischen Raum als Lebens- und Heilmittel.

    Die Bittermelone (Momordica charantia, auch Bittergurke, Balsambirne oder Bittere Spring-Gurke; In Japan und vor allem Okinawa als Gōyā bekannt, in Sanskrit als Karela und in Malayalam als Pavakka ) bekannt ist eine tropische Pflanzenart aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Die Gemüsefrüchte der Bittermelone sind ein seit Jahrhunderten in vielen Ländern und besonders im asiatischen Raum beliebtes Lebens- und Heilmittel. Die Anbaugebiete sind Afrika, Asien, Südamerika und die Karibik.

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