• Studie: Brokkoli beugt Arthrose vor

    von  • 30/03/2014 • Arthritis, Brokkoli, Gelenke, Knorpel, Sehnen, Gicht, Körper, Krankheiten, Nachrichten, Osteoarthritis, Rheuma, Rheumatische Arthritis, Sulforaphan, Wirkstoffe • 0 Kommentare

    Broccoli BrokkoliNorwich (acibas) – Wie eine Studie ergeben hat, kann der Verzehr von Brokkoli Arthrose vorbeugen. Die britische Studie der University of East Anglia zeige, dass der Brokkoli-Antioxidans Sulforaphan die Abnutzung des Knorpels, welche der Arthrose vorausgeht, verhindert.
    Sulforaphan war schon vor der Untersuchung für seine entzündungshemmende sowie krebsmindernde Wirkung bekannt. Wie das Forscherteam um den Untersuchungsleiter Ian Clark entdeckte, stoppt die Brokkoli-Komponente Enzyme, die für Entzündungen im Knorpelbereich zuständig sind. Das Sulforaphan wirkt dabei gegen ein Schlüsselmokekül, welches dafür bekannt ist Entzündungen zu verursachen. Diese Ergebnisse aus Laboruntersuchungen wurden daraufhin von der Forschergruppe in einem Experiment mit Mäusen untersucht. Die Mäuse, die eine sulforaphanreiche Ernährung genossen, hatten im Vergleich zur Kontrollgruppe geminderte Arthroserisikowerte. “Die Resultate der Studie sind sehr vielversprechend”, sagte Teamleiter Clark. “Wir haben gezeigt, dass der Wirkstoff in drei verschiedenen Labormodellen, die wir ausprobiert haben, in Knorpelzellen, Knorpelgewebe und Mäusen gewirkt hat.”

    Nun soll weiter geforscht werden: “Wir wollen jetzt zeigen, dass dies beim Menschen klappt. Dies wäre sehr eindrucksvoll, wenn wir es hinbekommen könnten”, so Clark weiter. Kreuzblütler wie Kohlköpfe oder Rosenkohl, und insbesondere Brokkoli, lassen beim Verzehr viel Sulforaphan frei. “Diese Studie ist wichtig, weil sie zeigt wie eine Diät gegen Arthrose wirken könnte”, sagte der Forschungsleiter. Wie weiter ausführte, müsse man neben jenen, die bereits unter der Krankheit leiden, auch gesunden Menschen erklären wie sie ihre Gelenke für die Zukunft schützen können. “Es gibt derzeit keine pharmazeutische Methode gegen die Krankheit, und man könne nicht gesunden Menschen unnötigerweise Präparate verordnen, sodass eine sulforaphane Ernährung die sichere Alternative darstellt.” Wie der Wissenschaftler weiter anfügt, würde mit dieses Art der Prävention auch eine Veränderung des Lebensstils einhergehen. Für den Direktor der britischen Arthrose-Forschung, Alan Silman, wäre es ein Durchbruch, wenn “diese Resultate beim Menschen wiederholt werden können”, da bisher alle anderen Untersuchungen keine positiven Erkenntnisse zwischen der Ernährung und der Reduzierung der Gelenkkrankheit erkennen ließen.

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