• Brokkoli kann Risiken durch Luftverschmutzung verringern

    von  • 17/06/2014 • Brokkoli, Krankheiten, Krebs, Nachrichten, Wirkstoffe

    Broccoli BrokkoliShanghai (acibas) – Der tägliche Konsum von rund 120 Millilitern eines Getränks auf der Basis von Brokkolisprossen kann Gesundheitsrisiken, die durch Luftverschmutzung entstehen, verringern. Das ergab eine in der Fachzeitschrift “Cancer Prevention Research” veröffentlichte Studie von Forschern aus China und den USA, für die 291 Menschen aus einer ländlichen Gegend in der Nähe der weltweit bevölkerungsreichsten Stadt Shanghai in der ostchinesischen Provinz Jiangsu untersucht wurden.
    62 der Studienteilnehmer waren Männer, 229 waren Frauen, das Durchschnittsalter lag bei 53 Jahren. Der Untersuchung zufolge erhöhte der Konsum des Getränks auf Basis von gefriergetrocknetem Brokkolisprossenpulver die Fähigkeit der Studienteilnehmer, das krebserregende Benzol und das lungenreizende Acrolein auszuscheiden. Die Studienteilnehmer gaben regelmäßig Blut- und Urinproben ab. So habe man erkennen können, dass sich die Benzolausscheidung vom ersten Tag der Studie an um 61 Prozent  erhöht habe, erklärten die Forscher. Diese Ausscheidungsrate sei über die gesamten zwölf Wochen, die die Studie dauerte, beibehalten worden.
    Die Acroleinausscheidung habe sich um 23 Prozent erhöht. Studienteilnehmer in der Kontrollgruppe nahmen ein Getränk aus sterilisiertem Wasser, Ananas- und Limettensaft zu sich. Bei diesen habe man keine Veränderung feststellen können. Den Forschern zufolge sind Brokkolisprossen reich an Glucoraphanin. Beim Verzehr dieses Stoffes werde das Antioxidanz Sulforaphan frei. Dieses führe zu einer Vermehrung von Enzymen, die die Fähigkeit des Körpers erhöhten, die Giftstoffe auszuscheiden. Die Studie könne die Entwicklung von Strategien auf Ernährungsbasis, um gesundheitlichen Schäden durch Luftverschmutzung vorzubeugen, unterstützen so die Forscher.

    Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge ist Luftverschmutzung für rund sieben Millionen Todesfälle pro Jahr verantwortlich. Die Forscher sind daher der Ansicht, dass die Erkenntnisse der Studie neben Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in die Regierungsprogramme zum Schutz der Bevölkerung vor Luftverschmutzung aufgenommen werden sollten. Die Studie zeige eine einfache, für jeden umsetzbare Möglichkeit auf, um einige der langfristigen Gesundheitsrisiken durch Luftverschmutzung zu reduzieren.

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