• Carotinoid-Konsum kann bei schlanken Männer Risiko für Hüftfraktur senken

    von  • 04/11/2013 • Beta-Carotin, Hüftfraktur, Knochen, Körper, Krankheiten, Nachrichten, Osteoporose • 0 Kommentare

    Singapur (dts Nachrichtenagentur) – Schlanke Männer, die im Alter ein hohes Risiko für eine Hüftfraktur entwickeln, können dieses durch den vermehrten Konsum von Carotinoiden senken.

    Carotinoid-Konsum kann bei schlanken Männer Risiko für Hüftfraktur senken

    Carotinoid-Konsum kann bei schlanken Männer Risiko für Hüftfraktur senken

    Das ergab eine Studie der Nationaluniversität Singapur, die auf einer Konferenz der International Osteoporosis Foundation vorgestellt wurde. Die Forscher hatten dabei die Daten von mehr als 60.000 Männern und Frauen aus China ausgewertet. Die Wissenschaftler fanden zudem heraus, dass ältere Männer mit einem niedrigen Body-Mass-Index (BMI) ein höheres Risiko für eine Hüftfraktur als Frauen haben. Überraschenderweise hat ein höherer Konsum von Carotinoiden laut der Studie bei Frauen keinen Einfluss auf das Risiko für eine Hüftfraktur. Als Carotinoide bezeichnet man eine umfangreiche Klasse an natürlichen Farbstoffen, die eine gelbe bis rötliche Färbung verursachen. Carotinoide zählen zu den Terpenen. Mittlerweile sind 800 verschiedene Carotinoide identifiziert. Sie kommen vor allem in den Chromoplasten und Plastiden der Pflanzen, in Bakterien, aber auch in der Haut, der Schale und im Panzer von Tieren sowie in den Federn und im Eigelb der Vögel vor, wenn die betreffenden Tiere mit ihrer Nahrung farbstoffhaltiges Pflanzenmaterial aufnehmen. Denn nur Bakterien, Pflanzen und Pilze sind in der Lage, diese Pigmente de novo zu synthetisieren. Den Carotinoiden wird auch sonst große gesundheitliche Bedeutung zugesprochen. Im menschlichen Körper spielen sechs Carotinoide eine wesentliche Rolle: β-Carotin, α-Carotin, Lycopin, β-Cryptoxanthin, Lutein und Zeaxanthin. Die meisten von ihnen haben die Funktion von Antioxidantien. Dadurch sollen sie vielen Erkrankungen wie Krebs, Arteriosklerose, Rheuma, Alzheimer und Parkinson, Grauem Star oder der Hautalterung vorbeugen. Anders als bei Vitamin A kann es bei einer Überdosierung von Carotinen nicht zu einer Hypervitaminose kommen. Ein Zuviel an Carotinen macht sich lediglich optisch als Gelbfärbung der Haut bemerkbar, ist aber nicht behandlungsbedürftig. Die Aufnahme von β-Carotin ist schlechter als von Vitamin A. Es muss etwa sechsmal so viel β-Carotin aufgenommen werden, um dem Körper die gleiche Menge Vitamin A zur Verfügung zu stellen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für gesunde Erwachsene eine tägliche Zufuhr von 0,8 bis 1,1 Milligramm Vitamin A.

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