• Experten rechnen mit höherer Nachfrage nach Astaxanthin

    von  • 10/01/2015 • Astaxanthin, Augen, Körper, Sehschwäche, Wirkstoffe

    Garnelen-Farbstoff Astaxanthin stärkt das Immunsystem

    New York (acibas) – Die Nachfrage nach dem Farbstoff Astaxanthin wird nach Ansicht von Experten insbesondere im Bereich der Augenheilkunde steigen. Das sagte der Chef von Valensa, Rudi Moerck, dem Fachmagazin NutraIngredients-USA. “Der Markt für Augenheilkunde beschränkt sich im Wesentlichen auf Menschen über 70 Jahren”.
    Durch den demographischen Wandel und das Anwachsen dieser speziellen Bevölkerungsgruppe, sei ein Ansteigen der Nachfrage geradezu zwangsläufig. Astaxanthin (AXT) ist eigentlich ein natürlicher Farbstoff, der zu der Xanthophyll-Klasse von Carotinoiden zählt. Er ist für die Rotfärbung von Krebstieren verantwortlich und wird mittlerweile auch industriell aus der Alge Haematococcus pluvialis gewonnen. Bei Fischen bewirkt Astaxanthin, das eine zehnfach stärkere Wirkung als Beta-Carotin hat, nicht nur eine starke Intensivierung der roten sondern auch der gelben, grünen und blauen Pigmente und eine lachsrote Einfärbung des Fleisches. Die natürliche  Fleischfarbe von Lachsen geht auf den Astaxanthingehalt der verzehrten Kleinkrebse zurück. Forscher schreiben dem Farbstoff auch bezogen auf den Menschen zahlreiche Fähigkeiten zu: unter anderem soll Astaxanthin die Haut vor dem durch UV-Strahlen ausgelösten Stress schützen und in dieser Funktion wesentlich stärker wirken als beispielsweise Vitamin E. Seit einiger Zeit gehen Wissenschaftler davon aus, dass Astaxanthin diversen Augenleiden vorbeugen kann.
    Diverse Studien zeigen angeblich, dass Astaxanthin die Zeit verlängert, die die Menschliche Haut der Sonne ausgesetzt sein kann, bevor es zu Hautschäden und Hautalterung aufgrund von Sonneneinstrahlung kommt. Weil Astaxanthin in den Hautzellen gespeichert wird, soll der Schutz umso größer, je länger es eingenommen wird. Während Wettbewerber teilweise eine Dosis von 12 Milligramm Astaxanthin pro Tag empfehlen, geht Valensa aber von einer geringeren Menge aus: “Wir empfehlen 2 Milligramm pro Tag”, so Moerck. Es gebe Nachweise dafür,  dass der Körper eine bestimmte Menge Astaxanthin im Gewebe sammele und alles darüber “Verschwendung” sei.

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