• Frühgeburten benötigen 800 Internationale Einheiten Vitamin D

    von  • 06/03/2013 • Knochen, Körper, Krankheiten, Nachrichten, Vitamin D, Vitamin-D-Insuffizienz • 0 Kommentare

    Furrer (acibas) – Frühgeborene benötigen laut einer Studie 800 Internationale Einheiten (IE) Vitamin D, um sicherzustellen, dass sie starke Knochen entwickeln. Bislang existierte in der Medizin kein Konsens darüber, wie viele Einheiten Vitamin D Frühchen benötigen, die Spanne der empfohlenen Tagesdosis lag zwischen 400 und 1.000 IE. Das “All India Institute of Medical Sciences” führte deshalb die bislang größte Studie durch, die sich mit der Supplementation bei Frühgeborenen beschäftigte. Die Forscher untersuchten 96 Kinder, die zwischen der 28. und 34. Schwangerschaftswoche geboren und mit Milch gefüttert wurden. Die Forscher nahmen Blutproben von den Frühchen, um ihre Vitamin-D-Spiegel zu bestimmen. Anschließend wurden die Kinder unter Verwendung eines Zufallsmechanismus zwei Gruppen zugeteilt, die 400 und 800 IE Vitamin D pro Tag erhielten. Die Forscher verglichen anschließend, inwiefern sich die Häufigkeit der Vitamin-D-Insuffizienz zwischen den beiden Gruppen unterschied. Das Ergebnis der Studie lautete, dass die Vitamin-D-Insuffizienz bei den Frühchen, die 800 IE Vitamin D pro Tag erhielten, signifikant niedriger war als in der Gruppe der Frühgeborenen, die lediglich 400 IE Vitamin D erhielten. “Die Studienergebnisse zeigen eindeutig, dass die Frühgeborenen, die zu Studienbeginn hohe Raten der Vitamin-D-Insuffizienz aufwiesen, nach der Supplementierung mit 800 IE Vitamin D einen reduzierten Vitamin-D-Mangel aufwiesen als die Kinder, die lediglich 400 IE Vitamin D erhielten”, sagte der Studienleiter, Chandrakumar Natarajan. Frühchen, denen kein zusätzliches Vitamin D zugeführt wird, können wegen des Vitaminmangels besonders häufig an Rachitis leiden. Dies bezeichnet eine Erkrankung des wachsenden Knochens mit gestörter Mineralisation der Knochen und Desorganisation der Wachstumsfugen bei Kindern. Das der Rachitis entsprechende Krankheitsbild im Erwachsenenalter ist die Osteomalazie. In Deutschland kommen laut der Weltgesundheitsorganisation WHO 9,2 Frühchen pro 100 Geburten auf die Welt.

    In Industrieländern gelten vor allem ältere Mütter und Wohlstandserscheinungen wie Bluthochdruck und Rauchen als Ursachen für Frühgeburten. Pro Jahr werden in Deutschland rund 63.000 Kinder vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren. Bei 8.000 davon handelt es sich um Frühstgeborene, die vor der 30. Schwangerschaftswoche auf die Welt kommen.

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