• Gesündere Babys durch weniger Omega-6-Fettsäuren während Schwangerschaft

    von  • 23/11/2013 • DHA, EPA, Fettleibigkeit, Krankheiten, Nachrichten, Omega-3, Wirkstoffe • 0 Kommentare

    Southampton (acibas) – Frauen, die während der Schwangerschaft weniger Omega-6-Fettsäuren zu sich nehmen, können laut einer britischen Studie auf gesündere Babys hoffen.

    Schwangerschaft

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    Forscher der Universität Southampton fanden in einer Untersuchung von 250 Frauen und deren vier- bis sechsjährigen Kindern heraus, das werdende Mütter mit hohem Konsum von Omega-6-Fetten öfter dickere Kinder zur Welt bringen. Schwangere Frauen, die hingegen hauptsächlich Omega-3-Fette zu sich nehmen, bekommen häufiger dünnere Babys.

    Die Studie wurde im “Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism” veröffentlicht. “Fettleibigkeit ist ein wachsendes Problem in diesem Land und es gibt bislang nur wenig Studien zum Thema Schwangerschaft und dem Konsum von ungesättigten Fettsäuren”, erklärte Studienleiter Nicholas Harvey. “Die Ergebnisse legen nahe, dass eine Ernährung der werdenden Mutter mit weniger Omega-6-Fettsäuren gut für die körperliche Konstitution des Kindes sein kann”, so der Wissenschaftler weiter. Forscherin Rebecca Moon, die ebenfalls an der Studie beteiligt war, erklärte: “Omega-3– und Omega-6-Fettsäuren wirken in gegensätzlicher Art und Weise auf die Fettmasse.” Omega-6-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten essentiellen Fettsäuren. Essentiell bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Fettsäuren über die Nahrung aufgenommen werden müssen, da der menschliche Organismus nicht über das Enzym zum Aufbau der Fettsäuren verfügt. Zu den wichtigsten Vertretern der Omega-6-Fettsäuren gehören Linolsäure, Gamma-Linolensäure und Arachidonsäure. Linolsäure kann dabei vom Körper in die anderen beiden Fettsäuren umgewandelt werden. Zu den Lebensmitteln, die Linolsäure und Arachidonsäure enthalten, gehören Produkte vom Schwein, Rind und Huhn, darunter Hühnereier, sowie Thunfisch und Lachs.

    Arachidonsäure kommt ausschließlich in Lebensmitteln tierischen Ursprungs vor. Omega-3-Fettsäuren sind vor allem in Algen, Pflanzen oder Fischen als Carbonsäureester beziehungsweise Triglyceride enthalten. Pflanzen enthalten fast ausschließlich α-Linolensäure, während in Fettfischen, wie Aal, Karpfen und Sardine, und Algen, etwa Rotalgen, vorwiegend Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) vorkommen können. Nach einem Artikel von 2007 empfehlen manche US-amerikanische Gesundheits- und Regierungsorganisationen die regelmäßige Einnahme der Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Für den täglichen Bedarf wurden typischerweise zwischen 100 Milligramm und 600 Milligramm genannt.

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