• Granatapfelsaft könnte Prostata-Krebs vorbeugen

    von  • 10/03/2014 • Körper, Krankheiten, Nachrichten, Polyphenole, Prostata, Prostata, Punicalagine, Punicaline, Wirkstoffe

    Granatapfelsaft könnte Prostata-Krebs vorbeugenJackson (acibas) – Granatapfelsaft könnte Prostata-Krebs vorbeugen. Dies geht aus einer Studie hervor, die im “Journal of Agricultural and Food Chemistry” veröffentlicht wurde. Die Anti-Prostatakrebs-Effekte des Granatapfels und seiner Inhaltsstoffe könnten demnach auf die Hemmung eines krebsfördernden Leberenzyms zurückzuführen sein und möglicherweise zur Chemoprävention eingesetzt werden. Die Studie zeigt, dass die Ellagsäure des Granatapfels die Aktivität von Cytochrome P450 1B1 (CYP1B1) hemmen könnte. Das Häm-Protein ist in verschiedensten menschlichen Krebsarten zu finden, allerdings nicht in normalem Gewebe. “Unsere Resultate indizieren einen bisher unerforschten Zusammenhang, durch den Bestandteile des Granatapfelsafts zur Chemoprävention von Prostata-Krebs beitragen könnten”, heißt es in der Studie der Universität von Mississippi. Als Testmethode wählten die Forscher das In-Vitro-Verfahren: Mit seiner Hilfe wurde die Hemmfähigkeit von Granatapfel-Ellagsäure und ihren enthaltenen mikrobiologischen Metaboliten auf CYP1B1 getestet. Sie identifizierten den Metaboliten Urolithin A als stärksten Hemmer von CYP1B1. Es konnte aber auch eine zweimal höhere Selektivität über CYP1A1 festgestellt werden. CYP1A1 besitzt eine Anti-Krebs-Wirkung, weshalb dieser Effekt nicht erwünscht ist. “Es ist wohl bekannt, dass sich Prostatakrebs typischerweise über lange Perioden bei älteren Männern entwickelt”, so die Forscher. Deshalb sei eine Chemoprävention durch Nahrungsergänzungsmittel eine erstrebenswerte Präventionsform.

    Die Einnahme von Granatapfelsaft hätte beträchtliche Vorteile in der Prostatakrebs-Prävention. Nicht nur bei Patienten mit einer genetischen Disposition für Prostatakrebs, sondern auch für solche, die sich bereits in einer Chemotherapie befinden”, so die Wissenschaftler weiter. Bei über einer halben Million Männern weltweit wird jährlich Prostatakrebs diagnostiziert. Die Krankheit fordert 200.000 Todesopfer im Jahr. Die niedrigste Krebsrate liegt in Asien, insbesondere in Indien und China.

    Granatapfel gilt als reicher Träger von polyphenolen Antioxidantien: Diesen Stoffen werden verschiedenste gesundheitsfördernde Fähigkeiten, insbesondere bei Prostata-Krebs, zugesprochen. Antioxidantien verhindern die unerwünschte Oxidation von Substanzen im Körper. Somit könnten sie als Blocker bestimmter krebsfördernder Substanzen in Frage kommen. Es sind diese Antioxidantien und im besonderen die Ellagsäure-Bestandteile wie Punicalagine und Punicaline, welche ungefähr die Hälfte des Antioxidantien-Anteils des Granatapfels beinhalten, die besonders mit den gesundheitsfördernden Effekten in Zusammenhang gebracht werden.

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