• Studie: Grüner Kaffee führt zu Gewichtsverlust

    von  • 20/03/2014 • Chlorogensäuren, Grüner Kaffee, Nachrichten, Wirkstoffe • 0 Kommentare

    iStock_grüner kaffee_XSmallSan Diego (acibas) – Laut einer wissenschaftlichen US-Studie führe der regelmäßige Verzehr von grünem Kaffee zu schnellerem Gewichtsverlust. Die Studie der National Meeting & Exposition of the American Chemical Society (ACS) zeigte, dass übergewichtige und adipöse Menschen, die über Wochen hinweg täglich kleine Mengen von gemahlenen Kaffeebohnen zu sich genommen hatten, etwa zehn Prozent ihres Körpergewichtes verloren. Voraussetzung für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion mithilfe der Bohnen seien aber auch eine fettarme, rundum gesunde Ernährung und tägliches Training, sagte der Wissenschaftler Joe Vinson auf der ACS-Konferenz. Die Kaffeebohnen-Diät sei eine günstige, effektive und sichere Methode um abzunehmen. Bei der Studie hatten die 22- bis 26-jährigen Teilnehmer über einen Zeitraum von 22 Wochen täglich unterschiedlich dosierte Kaffeepulverkapseln zu sich genommen: Kapseln mit geringer Dosierung  (700 mg), Kapseln mit starker Dosierung (1.050 mg) und  Kapseln, die mit einem inaktiven Pulver gefüllt waren. “Die Mengen an konsumierten Kalorien, Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen veränderten sich während der Studie nicht, auch das Training blieb gleich”, so der Wissenschaftler. Nach den 22 Wochen haben alle Teilnehmer durchschnittlich knapp acht Kilogramm abgenommen, das entspricht etwa zehn Prozent des Körpergewichtes und 16 Prozent des Fettanteils der Probanden. Wäre die Studie ohne die Placebo-Kapseln und nur mit den hoch dosierten Präparaten grüner Kaffee durchgeführt worden, hätte es zu einem noch schnelleren Gewichtsverlust unter den Teilnehmern kommen können, so Vinson.

    Studien wie diese hätte es vorher schon gegeben, doch diese sei laut Vinson die erste, die sich höherer Mengen des Kaffeepulvers bediente und ihre Auswirkungen bei unterschiedlichen Dosierungen untersuchte. Die gewichtsreduzierende Wirkung der ungerösteten Kaffeebohnen könnte auf die in den Bohnen aktive Chlorogensäure zurückzuführen sein. Beim Rösten der Kaffeebohnen  wird der Säuregehalt reduziert. Chlorogensäure zeigte in verschiedenen Studien Effekte auf biologische Systeme. Sie ist ein bekanntes Antioxidans und ihre Isomere schützen die DNS vor Schäden, ein Effekt, der im Zellversuch sogar wirksam gegen Schäden durch radioaktive Strahlung war. Sie verlangsamt nach einer Mahlzeit die Aufnahme von Zucker ins Blut. Dies unterstützt die Beobachtung, dass Chlorogensäure im Tiermodell einen antidiabetischen Effekt zeigte. Außerdem wurde ein blutdrucksenkender Effekt bei gesunden Menschen entdeckt. Außerdem wurde entdeckt, dass sehr hohe Dosen an Chlorogensäure den Homocysteinspiegel im Blut anheben kann. Homocystein gilt als wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen.

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