• Herpes

    von  • 07/09/2011 • Herpes, Krankheiten, L-Lysin, Lippen • 0 Kommentare

    Herpesviren verursachen schmerzhafte, doch harmlose Bläschen im Gesicht. Herpesviren gibt es in vielen Variationen und erscheinen in allen Regionen dieser Welt. Dabei stammt die Bezeichnung vom griechischen Wort herpein, was so viel wie kriechen oder kribbeln bedeutet. Hippokrates bezeichnete damit die Krankheit, die mit schmerzhaften Bläschen einhergeht. Bis zu acht Herpesviren sind bis heute bekannt.

    Hauptangriffspunkte der Viren sind Haut und Schleimhäute. Dabei löst Herpes vor allem die typischen “Bläschen” oberhalb des Halses aus, also an Lippe (Fieberbläschen), selten an Nase (Herpes nasalis), Gesicht (Herpes facialis) und Auge. Über 80 Prozent der Weltbevölkerung trägt Antikörper gegen Herpes in sich, in Deutschland sogar 90 Prozent. Antikörper zeigen an, dass der Organismus bereits Kontakt mit dem Erreger hatte und sein Immunsystem darauf reagierte.

    Die Krankheitserreger gelangen durch winzigste Hautverletzungen in den Körper. Von ihrer Eintrittspforte wandern sie an den Nervenbahnen entlang und setzen sich in Nervenknoten fest. Dort entledigen sie sich ihrer Hülle, und ihre DNA bleibt zurück. So kann sie das Immunsystem nicht als Krankheitserreger erkennen. Unbehelligt schlummern die Erreger in den Ganglien und verursachen vorerst keine Beschwerden.

    Eine erfolgreiche Behandlung für Herpes beinhaltet die Aminosäure L-Lysin. Regelmässig in ausreichenden Dosen genommen, verringert sie die Anzahl und Intensität von Herpes. Neuste Studien belegen diesen Erfolg:

    Bei einer doppel-blind, Placebo-kontrollierte Studie wurden 52 Teilnehmer mit regelmässigen Herpes Problemen getestet. Den Probanden wurden jeden Tag über 6 Monate 3g L-Lysin verabreicht. Die Behandlungsgruppe zeigte im Durchschnitt 2,5 mal weniger Herpes Blasenbildung als die Placebo-Gruppe, ein signifikanter Unterschied. Die mit Lysin behandelte Gruppe hatten auch signifikant weniger schwere Herpes, und sie heilte auch schneller.

    Eine weitere doppelblind, Placebo-kontrollierte Crossover-Studie an 41 Testpersonen ergaben auch eine Verbesserungen in der Häufigkeit der Herpesattacken. Interessanterweise wurden in dieser Studie nur 1.250mg Lysin täglich verabreicht.

    Quellen:
    Flodin NW. The metabolic roles, pharmacology, and toxicology of lysine. J Am Coll Nutr. 1997;16:7-21.
    Griffith RS, Walsh DE, Myrmel KH, et al. Success of L -lysine therapy in frequently recurrent herpes simplex infection: treatment and prophylaxis. Dermatologica. 1987;175:183-190.
    McCune MA, Perry HO, Muller SA, et al. Treatment of recurrent herpes simplex infections with L-lysine monohydrochloride. Cutis. 1984;34:366-373.

    Über uns

    Unser deutsches Newsportal informiert Sie über aktuellste Studien und Nachrichten der allgemeinen Naturmedizin und Pflanzenwelt. Für alle, die eine Alternative zu pharmazeutischen Anwendungen suchen. Die Erkenntnisse der Wissenschaft unterliegen stetigem Wandel. Es wurde grösste Sorgfalt in die Verarbeitung dieser Internetseite verwendet, Fehler sind trotzdem möglich. Die Angaben, die in dieser Internetpublikation zur Verfügung gestellt werden, dienen ausschliesslich der allgemeinen Information der Öffentlichkeit. Die Auskünfte, die auf dieser Internetseite erteilt werden, sind generelle und unverbindliche Stellungnahmen, die einen Besuch bei einem Arzt oder eine Ernährungsberatung keinesfalls ersetzen.

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.