• Niedriger Vitamin-D-Spiegel steht im Zusammenhang mit Depressionen

    von  • 14/10/2013 • Depression, Gehirn, Körper, Krankheiten, Nachrichten, Vitamin D, Wirkstoffe • 0 Kommentare

    London (acibas) – Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel könnte im Zusammenhang mit Depressionen während der mittleren Lebensphase stehen.

    Niedriger Vitamin-D-Spiegel steht im Zusammenhang mit Depressionen

    Niedriger Vitamin-D-Spiegel steht im Zusammenhang mit Depressionen

    Das ergab eine Studie des University College London, die im Fachmagazin “Clinical Nutrition” veröffentlicht wurde. Für die Studie wurden die Daten von mehr als 7.400 Briten ausgewertet. Die Forscher betonten jedoch, dass nicht der niedrige Vitamin-D-Spiegel selbst die Depressionen auslöst. Eine ältere US-Studie wies bereits nach, dass Vitamin D Proteine im Gehirn beeinflussen kann, die für Lernen, Gedächtnis und sogar soziales Verhalten zuständig sind. In der Nahrung kommt Vitamin D im Wesentlichen in Fettfischen vor oder wird den Lebensmitteln als Nahrungsergänzungsmittel zugefügt. Es hat im Körper die Funktion eines Prohormons und wird über eine Zwischenstufe zu dem Hormon Calcitriol umgewandelt. Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau. Ein Vitamin-D-Mangel führt mittelfristig bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteomalazie. Der Mensch deckt einen Großteil seines Vitamin-D-Bedarfs durch Sonnenbestrahlung der Haut. Der Bedarf von Vitamin D über die Nahrung wird umso größer, je kürzer die Zeit ist, die ein Mensch im direkten Tages- oder Sonnenlicht verbringt. Mit der Nahrung aufgenommenes Vitamin D wird rasch im Dünndarm resorbiert und gelangt mit den Fetten zusammen über die Lymphe in die Blutbahn. Dort hat es eine Halbwertszeit von 19 bis 25 Stunden. Nur wenige Nahrungsmittel enthalten Vitamin D3 in ausreichenden Mengen. Es findet sich vor allem in Fettfischen, Innereien, Eiern und in begrenztem Maße auch in Milchprodukten. Eine Depression ist eine psychische Störung mit Zuständen psychischer Niedergeschlagenheit als Leitsymptom. Zur Behandlung depressiver Störungen werden nach Aufklärung über die Ursachen und den Verlauf der Erkrankung Antidepressiva eingesetzt, aber auch reine Psychotherapie ohne Medikation, wie beispielsweise tiefenpsychologische oder verhaltenstherapeutische Verfahren. Obgleich im alltäglichen Sprachgebrauch der Begriff depressiv häufig Verwendung findet, handelt es sich bei der Depression im medizinischen Sinne um eine ernste psychiatrische Erkrankung, deren Symptome sich der Beeinflussung durch reine Willenskraft entziehen.

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