• Omega-3-Fettsäuren senken Brustkrebsrisiko

    von  • 04/06/2013 • Brustkrebs, DHA, EPA, Nachrichten, Omega-3 • 0 Kommentare

    Guelph (acibas) – Frauen, die ihr ganzes Leben lang Nahrung mit einem hohen Grad an Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen, senken laut einer neuen Studie ihr Brustkrebs-Risiko. Das ist zumindest das Ergebnis einer Untersuchung von Forschern der “University of Guelph” in Kanada, die im “Journal of Nutritional Biochemistry” veröffentlicht wurde. Das Risiko kann um bis zu 30 Prozent sinken, so die Forscher. “Es ist ein wichtiges Ergebnis”, kommentierte Ernährungswissenschaftler David Ma, der Autoren der Studie ist, die Resultate. “Wir haben bewiesen, dass Omega-3-Fettsäuren die treibende Kraft sind und nicht etwas anderes”, so Ma weiter. Dass die Ernährung beim Krebsrisiko eine große Rolle spielen könnte ist im Prinzip nicht neu, aber bislang sind viele Studien noch widersprüchlich. Für ihre Studie experimentierten die Forscher mit Mäusen und wollen ein Modell konstruiert haben, dass den 30-Prozent-Vorteil eindeutig zeigt. “Prävention ist ein Gebiet von wachsender Bedeutung.

    Wir arbeiten daran, eine bessere Welt zu bauen, und das schließt bessere Lebensweise und Ernährung mit ein”, so der Forscher. Die Omega-3-Fettsäuren gehören zur Untergruppe innerhalb der Omega-n-Fettsäuren, die zu den ungesättigten Verbindungen zählen. Sie sind essenzielle Stoffe für die menschliche Ernährung, sind also lebensnotwendig und können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Die Bezeichnung stammt aus der alten Nomenklatur der Fettsäuren. Bevor man sie als solche identifizierte, wurden sie gemeinschaftlich als Vitamin F bezeichnet. Bereits in einem Artikel von 2007 empfahlen manche US-amerikanische Gesundheits- und Regierungsorganisationen die regelmäßige Einnahme der Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Für den täglichen Bedarf wurden typischerweise zwischen 100 mg und 600 mg genannt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentliche im März 2010 ebenfalls ernährungsbezogene Empfehlungen: Empfohlen wird die tägliche Aufnahme von 250 mg EPA und/oder DHA.

    Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt dieselbe Empfehlung. Daneben wird von der DGE für Schwangere und Stillende die Aufnahme von 200 mg DHA pro Tag zur Unterstützung einer gesunden Gehirnentwicklung des Fötus bzw. Neugeborenen empfohlen. Brustkrebs, medizinisch als “Mammakarzinom” bezeichnet, ist der häufigste bösartige Tumor der Brustdrüse des Menschen. Er kommt hauptsächlich bei Frauen vor, aber von jeder hundertsten Krebserkrankung dieser Art können auch Männer betroffen sein. In den westlichen Staaten ist Brustkrebs die häufigste Krebsart bei Frauen, an Brustkrebs sterben mehr Frauen als an irgendeiner anderen Krebserkrankung. Auch in Deutschland ist das Mammakarzinom mit einem Anteil von 32 Prozent aller Krebsneuerkrankungen die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jede achte bis zehnte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Dies sind in Deutschland etwa 72.000 Neuerkrankungen pro Jahr oder 171 Fälle pro 100.000 Einwohner und Jahr.

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