• Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D können im Kampf gegen Alzheimer helfen

    von  • 09/12/2013 • Alzheimer, DHA, EPA, Gehirn, Körper, Krankheiten, Nachrichten, Omega-3, Vitamin D, Vitamin-D-Insuffizienz, Wirkstoffe • 0 Kommentare

    Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D könnte im Kampf gegen Alzheimer helfen.

    Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D können im Kampf gegen Alzheimer helfen

    Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D können im Kampf gegen Alzheimer helfen

    Das ergab eine Studie der David Geffen School of Medicine at UCLA, die im Fachmagazin “Journal of Alzheimer`s Disease” veröffentlicht wurde. Laut den Forschern können die Fettsäuren und das Vitamin zum Abbau der sogenannten Alzheimer-Plaques beitragen, die aus fehlerhaft gefalteten Beta-Amyloid-Peptiden bestehen. Die Alzheimer-Krankheit ist eine neurodegenerative Erkrankung, die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt und für ungefähr 60 Prozent der weltweit etwa 24 Millionen Demenzerkrankungen verantwortlich ist. Omega-3-Fettsäuren sind eine Untergruppe innerhalb der Omega-n-Fettsäuren, die zu den ungesättigten Verbindungen zählen. Sie sind essenzielle Stoffe für die menschliche Ernährung, sind also lebensnotwendig und können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Omega-3-Fettsäuren sind vor allem in Algen, Pflanzen oder Fischen als Carbonsäureester beziehungsweise Triglyceride enthalten. Pflanzen enthalten fast ausschließlich α-Linolensäure, während in Fettfischen, wie Aal, Karpfen und Sardine, und Algen, etwa Rotalgen, vorwiegend Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) vorkommen können. In der Nahrung kommt Vitamin D im Wesentlichen in Fettfischen vor oder wird den Lebensmitteln als Nahrungsergänzungsmittel zugefügt. Es hat im Körper die Funktion eines Prohormons und wird über eine Zwischenstufe zu dem Hormon Calcitriol umgewandelt. Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau. Ein Vitamin-D-Mangel führt mittelfristig bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteomalazie. Der Mensch deckt einen Großteil seines Vitamin-D-Bedarfs durch Sonnenbestrahlung der Haut. Der Bedarf von Vitamin D über die Nahrung wird umso größer, je kürzer die Zeit ist, die ein Mensch im direkten Tages- oder Sonnenlicht verbringt. Mit der Nahrung aufgenommenes Vitamin D wird rasch im Dünndarm resorbiert und gelangt mit den Fetten zusammen über die Lymphe in die Blutbahn. Dort hat es eine Halbwertszeit von 19 bis 25 Stunden. Nur wenige Nahrungsmittel enthalten Vitamin D3 in ausreichenden Mengen.

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