• Osteoporose

    von  • 07/09/2011 • Kalzium, Knochen, Osteoporose, Vitamin D, Vitamin K2 • 0 Kommentare

    Die wichtigsten Wirkstoffe bei der natürlichen Behandlung von Osteoropose:
    Kalzium
    Vitamin D
    Vitamin K
    Boron

    Viele Faktoren sind bekannt oder im Verdacht den Knochenabbau zu beschleunigen. Dazu gehören Rauchen, Alkohol, zu geringe Kalziumaufnahme, mangelnde Bewegung, verschiedene Medikamente und einige medizinische Erkrankungen. Übermäßiger Konsum von Vitamin A kann auch als erhöhtes Risiko von Osteoporose betrachtet werden, wie auch eine rasche Gewichtsabnahme bei Frauen in der Menopause.
    Rohkost Vegetarier dürften auch erhebliche dünnere Knochen haben. Im Allgemeinen sind Frauen viel anfälliger für Osteoporose als Männer.

    Die weitverbreitete Hormonersatztherapie verhindert oder macht Osteoporose teilweise rückgängig bei Frauen. Obwohl die langfristige Nutzung der Hormonersatztherapie mittlerweile für unsicher befunden wurde. Zentren konventioneller medizinischer Behandlung von Osteoporose bei Frauen setzen in erster Linie auf Medikamente in der Bisphosphonat-Familie, wie Fosamax (zusätzlich mit Calcium und Vitamin D).

    Körperliche Betätigung stärkt mit ziemlicher Sicherheit Knochen, obwohl die wisssenschaftlichen Beweise für diese scheinbar selbstverständliche Aussage eher schwächer sind, als man erwarten könnte. Es gibt Hinweise darauf, dass die chinesische Form der Übung “Tai Chi” auch einen gewissen Nutzen hat.

    Vorgeschlagene natürliche Behandlungen für Osteoropose

    Algen-Calcium mit natürlichen Vitaminen und Antioxidans.
    Algenkalzium ist ein natürlicher nachwachsender, vollwertiger Meeresalgen-Komplex mit über 50 natürlich enthaltenen Mineralien und Spurenelementen in höchster bioverfügbarer natürlicher Form. Lebensnotwendig für gesunde Knochen, stoppt daher den Knochenabbau. Besonders geeignet für Frauen vor und in der Menopause und bei Osteoporose. Die Aufnahme ist wesentlich besser als die der meisten anderen Calciumformen, wie Carbonat, Dolomit, Oxid etc.

    Calcium ist für den Aufbau und Erhalt von Knochen veantwortlich. Sie benötigen auch Vitamin D, damit der Körper das Kalzium besser aufnehmen kann. Viele Menschen bekommen nicht genug Kalzium in ihrer täglichen Ernährung. Obwohl der Körper bei Sonneneinstrahlung Vitamin D selbst produzieren kann, wird durch den heutzutage häufigen Einsatz von Sonnenblocker die natürliche Aufnahme von Vitamin D ausgebremst.

    Gemäss den Meisten, aber nicht allen Studien, scheint Kalzium sehr hilfreich bei der Verlangsamung von Knochenverlust bei postmenopausalen Frauen zu sein. Im Gegensatz zu einigen Berichten, scheint Milch immer noch als eine nützliche Quelle von Kalzium, d.h. alle Verbesserungen der Knochendichte verschwinden relativ schnell, wenn der Milchkonsum gestoppt wird. Menschen, die kontinuierlich Kalzium einnehmen, haben bessere Knochedichtewerte, als diejenigen, die nur von Zeit zu Zeit Milch einnehmen.

    In einer viel größeren Beobachtungsstudie mit 61’433 Frauen im Alter von 39-73, untersuchten die Forscher die Auswirkungen von Kalzium auf das Risiko von Osteoporose und Frakturen über eine Periode von 19 Jahren. Sie fanden heraus, dass Frauen, die weniger als 750 mg/Tag Kalzium konsumiert hatten eine höhere Rate von osteoporotischen Frakturen aufweisten.

    Verwendung von Kalzium und körperlicher Bewegung in frühen Lebensjahren bunkert quasi das Kalzium und verhindert somit, dass später Probleme auftauschen.

    Studienreferenzen:
    Cumming RG. Calcium intake and bone mass: a quantitative review of the evidence. Calcif Tissue Int. 1990;47:194-201.
    Dawson-Hughes B, Dallal GE, Krall EA, et al. A controlled trial of the effect of calcium supplementation on bone density in postmenopausal women. N Engl J Med. 1990;323:878-883.
    Prince RL. Diet and the prevention of osteoporotic fractures. N Engl J Med. 1997;337:701-702.
    Shea B, Wells G, Cranney A, et al. Calcium supplementation on bone loss in postmenopausal women. Cochrane Database Syst Rev. 2003;4:CD004526.
    Daly RM, Bass S, Nowson C. Long-term effects of calcium-vitamin-D(3)-fortified milk on bone geometry and strength in older men. Bone. 2006 May 23.
    Salovaara K, Tuppurainen M, Kärkkäinen M, et al. Effect of vitamin D3 and calcium on fracture risk in 65- to 71-year old women – a population-based 3-year randomized controlled trial: OSTPRE-FPS study. J Bone Miner Res. 2010 Jan 29 early online.
    Warensjö E, Byberg L, Melhus H, et al. Dietary calcium intake and risk of fracture and osteoporosis: prospective longitudinal cohort study. BMJ. 2011;342:d1473.

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