• Studie: Höherer Vitamin-D Spiegel könnte Überlebenschancen bei Krebs erhöhen

    von  • 21/12/2014 • Brust, Brustkrebs, Darm, Darmkrebs, Körper, Krankheiten, Krebs, Nachrichten, Vitamin D, Wirkstoffe

    cancer, krebsShanghai (acibas) – Brust- und Darmkrebspatienten sowie Patienten mit Lymphomen, die zum Zeitpunkt der Diagnose einen hohen Vitamin-D-Spiegel aufweisen, könnten bessere Überlebenschancen haben als Patienten, die zum Diagnosezeitpunkt einen Vitamin-D-Mangel aufweisen. Das geht aus einer Studie chinesischer Forscher, die in der Fachzeitschrift “Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism” veröffentlicht wurde, hervor. Dafür wurden 25 zuvor durchgeführte Studien mit insgesamt 17.332 beteiligten Krebspatienten analysiert. Bei den meisten Patienten war vor Beginn der Krebstherapie der Vitamin-D-Spiegel gemessen worden.
    Die Forscher stellten in ihrer Studie fest, dass ein um zehn Nanomol pro Liter Blut erhöhter Vitamin-D-Spiegel von einer um vier Prozent erhöhten Überlebenswahrscheinlichkeit begleitet wurde. Dabei habe der Fortschritt der Krankheit keine Rolle gespielt. Dies gilt den Wissenschaftlern zufolge vor allem für Patienten mit Darmkrebs und Lymphomen, auch  Brustkrebspatienten profitierten davon. Bei Menschen, die an Leukämie, Melanomen, Merkelzellkarzinomen, Lungen-, Magen- oder Prostatakrebs litten, seien die Ergebnisse nicht so eindeutig ausgefallen. Die Forscher nahmen an, dass Patienten mit höherem Vitamin-D-Spiegel eine höhere Überlebenschance hatten, da ihr Gesundheitszustand insgesamt besser gewesen sei. Tatsächlich sei nicht klar, ob der Vitamin-D-Spiegel ursächlich für eine bessere Überlebenschance sei, oder ob er nur ein Hinweis auf den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten sei. Da jedoch Vitamin-D-Mangel ein weltweit verbreitetes Phänomen sei, sei es wichtig, sicherzustellen, dass Jeder genug Vitamin D erhalte, so die Autoren der Studie. Besonders bei Krebspatienten müssten Ärzte auf den Vitamin-D-Spiegel achten.
    Schwangere, Stillende, Kinder unter fünf Jahren, die keine Folgenahrung erhielten, Menschen über 65 und Menschen, die sich selten in der Sonne aufhielten sollten dem britischen Gesundheitsdienst zufolge  zusätzliches Vitamin D zu sich nehmen. Dabei sollten nicht mehr als 25 Mikrogramm pro Tag eingenommen werden, da die Einnahme von zu vielen Vitamin-D-Präparaten über einen längeren Zeitraum zu Nieren- und Knochenschäden führen könnte.

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