• Studie: Kalzium und Vitamin D können bei Schwangerschaftsdiabetes helfen

    von  • 17/09/2014 • Diabetes, Krankheiten, Nachrichten, Präeklampsie, schwangerschaftsdiabetes

    Teheran (acibas) – Die Einnahme von Vitamin-D- und Kalziumpräparaten kann dazu beitragen, dass Stoffwechselprofil von Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes zu verbessern. Das geht aus einer von Forschern der iranischen Isfahan Universität durchgeführten Studie hervor, die in der Fachzeitschrift “Diabetologia” veröffentlicht wurde.

    Demnach tragen zusätzliches Vitamin D und Kalzium dazu bei, den Insulin- und den Blutglukosespiegel zu senken, die Insulinresistenz zu verbessern und den LDL-Cholesterinspiegel zu senken, während der HDL-Cholesterinspiegel verbessert wird. Schwangerschaftsdiabetes, bei der Frauen, die zuvor nicht an Diabetes erkrankt waren, während der Schwangerschaft hohe Blutglukosewerte aufweisen und häufig eine Kohlehydratunverträglichkeit und weitere Stoffwechselerkrankungen entwickeln, betrifft etwa sieben Prozent der Schwangeren in den USA. Weltweit kommt es bei ein bis 14 Prozent der Frauen zu einer Schwangerschaftsdiabetes.

    Diese kann das Risiko von  Präeklampsie – der sogenannten Schwangerschaftsvergiftung -, und von Frühgeburten erhöhen, so die Forscher. Zudem sei häufiger ein Kaiserschnitt nötig, die Babys seien häufig zu groß und es könne zu Geburtstraumata kommen. Erhöhte Entzündungswerte bei Schwangerschaftsdiabetes könnten auf spätere Stoffwechselerkrankungen wie Typ-2-Diabetes oder Herzkreislauferkrankungen hinweisen. Darüber hinaus könne die Erkrankung auch langfristige Auswirkungen für das Neugeborene haben. Für die Studie wurden 56 an Schwangerschaftsdiabetes erkrankte Frauen im Alter von 18 bis 40 Jahren in der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche untersucht. Die Studienteilnehmerinnen erhielten entweder 1.000 Milligramm Kalzium pro Tag und zusätzlich Vitamin-D3-Präparate oder ein Placebo. Nach sechs Wochen wurden Blutproben entnommen und mit Proben, die zu Beginn der Studie genommen wurden, verglichen. Die Frauen, die Kalzium und Vitamin D erhalten hatten, hatten den Forschern zufolge einen verbesserten Glykämischen  Indexwert, einen deutlich niedrigeren LDL-Cholesterinspiegel, einen deutlich höheren HDL-Cholesterinspiegel und einen höheren Glutathionwert. Auch eine deutliche Veränderung der Malondialdehyd-Werte sei erkennbar. Andere Lipidprofil, Entzündungswerte oder die gesamte antioxidative Fähigkeit des Plasmas seien unverändert geblieben.

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