• Studie: Omega-3-Präparate können Risiko für Frühgeburten reduzieren

    von  • 24/06/2013 • DHA, EPA, Frühgeburten, Krankheiten, Nachrichten, Omega-3, Wirkstoffe • 0 Kommentare

    Washington (acibas) – Mütter, die während der Schwangerschaft Omega-3-Präparate einnehmen, haben ein geringeres Risiko für Frühgeburten und untergewichtige Neugeborene. Das ergab eine Studie von US-Forschern, die im Fachmagazin “American Journal of Clinical Nutrition” veröffentlicht wurde. Kinder von Müttern, denen während der Schwangerschaft

    Mutter mit Kind

    Mutter mit Kind

    600 Milligramm Docosahexaensäure (DHA) gegeben wurde, neigten demnach seltener dazu, mit sehr geringem Gewicht zur Welt zu kommen. Den übrigen Müttern wurde in der Studie ein Placebo gegeben. “Eine Verringerung von Frühgeburten und Geburten von untergewichtigen Säuglingen könnte eine große klinische und gesundheitspolitische Bedeutung haben”, sagte Susan Carlson von der Universität Kansas, die die Forschungen leitete. Die Einnahme von DHA in der Schwangerschaft könne in vielen Ländern das Geburtsgewicht und die Dauer der Schwangerschaft erhöhen. Für die Studie wurden insgesamt 350 Frauen ausgewählt, um entweder 600 Milligramm DHA oder Placebos vor der 20. Schwangerschaftswoche zu sich zu nahmen. Positive Folgen der DHA-Präparate sollen neben einer längeren Schwangerschaft und höherem Geburtsgewicht auch eine größere Körpergröße und größerer Kopfumfang des Kindes gewesen sein. “Darüber hinaus gab es bei der DHA-Gruppe weniger Säuglinge, die vor der 34. Schwangerschaftswoche geboren wurden, und die Säuglinge hatten kürzere Krankenhausaufenthalte als die der Placebo-Gruppe”, analysierte die Forschergruppe. Außerdem gebe es derzeit eine Weiterentwicklung der Studie über Säuglinge, die darauf abzielt herauszufinden, ob sich DHA-Nahrungsergänzungsmittel während der Schwangerschaft auch positiv auf die Intelligenz der Babys und ihre geistige Reife auswirken kann. Die Entwicklung der Kinder der Frauen, die an der Studie teilnahmen, soll weiter in regelmäßigen Abständen beobachtet werden, in der nächsten Phase der Studie zwei mal im Jahr bis zum Erreichen des sechsten Lebensjahrs. Das Forscher-Team will so Meilensteine der Entwicklung, die in der späteren Kindheit auftreten, mit lebenslanger Gesundheit und lebenslangem Wohlbefinden in Verbindung stellen. Eine “normale” Schwangerschaft dauert 40 Wochen. Als Frühgeburten gelten Säuglinge, die vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden. Bei einem Gewicht unter 2.500 Gramm spricht man von einem niedrigen Geburtsgewicht.

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