• Studie zeigt: Brokkoli-Wirkstoff hilft gegen Krebs

    von  • 26/04/2017 • Blut, Brustkrebs, Darmkrebs, Hautkrebs, Sulforaphan, Zellen

    Brokkoli birgt die höchste Konzentration an Sulforaphan. Sulforaphan ist die natürliche Geheimwaffe gegen Krebs. Deshalb wird Sulforaphan immer häufiger in der Krebstherapie eingesetzt und ist besonders bei Blut-und Hautkrebserkrankungen häufig im Einsatz. Anfänglich wurde Sulforaphan als Krebsprophylaxe-Mittel eingesetzt und seitdem die Forschung immer weiter fortschreitet, wird es auch gezielt in der Krebstherapie verwendet.

    Sulforaphan, der Feind der freien Radikalen

    Sulforaphan wurde erstmals von Dr. Paul Talalay an der John Hopkins Universität in Baltimore/USA aus Brokkoli isoliert und erforscht. Sulforaphan hat sich im Laufe der Untersuchungen als strategischer Meister im Kampf gegen freie Radikale heraus kristallisiert. Es aktiviert körpereigene Entgiftungsenzyme in der Leber, sogenannte Phase II Entgiftungsenzyme, anstatt sich selbst zu zerstören wie es beispielsweise bei Vitamin C oder Vitamin E der Fall ist.
    Die Entgiftungsenzyme neutralisieren die krebserregenden freien Radikalen und verhindern somit das weitere Zerstören von gesunden Zellen. Dieser Prozess kann bis zu fünf Tage andauern, da das Sulforaphan nur indirekt wirkt und sich nicht selbst zerstört.

    Sulforaphan – die Wunderwaffe

    Neben der Abwehr gegen die freien Radikalen greift Sulforaphan auch noch aktiv in den Zellteilungsprozess der Krebszelle ein. Das Sulforphan zerstört die Mikrotubuli, die für die Zellteilung der Krebszelle zuständig sind und verhindert somit eine Teilung des Zellkerns. Die Krebszelle wird eliminiert.

    Mittlerweile wurde Sulforaphan schon konkret für verschiedenste Krebsarten getestet und erwies sich stets als Erfolg. Das amerikanische Fachblatt Oncology Report veröffentlichte 2003 eine Studie, in der hervorging, dass Sulforaphan sowohl bei krankhaften Blutzellen als auch bei bösartigen Hautzellen zu deren Selbstzerstörung beitragen oder diese sogar auslösen kann.
    Im Mai 2006 wurde eine Studie der Rutgers Universität in New Jersey/USA veröffentlicht, deren Ergebnis ein weiterer Meilenstein in der Krebsforschung war. So wurde herausgefunden, dass Sulforaphan selbst bei einem genetisch bedingten Dickdarmkrebs-Risiko die körpereigenen Schutzmechanismen aktiviert, um das Ausbrechen der Krankheit zu verhindern.

    Sulforaphan reiche Ernährung ist wirksam

    Die beste Sulforaphan-Quelle ist Brokkoli.
    Sulforaphan wird erst durch den Kauprozess freigesetzt, wenn die Zellwände zerstört werden. Daher steigert ausgiebiges Kauen und langsames Essen die Sulforaphan-Dosis beträchtlich.
    Noch einfacher ist es, auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen. Sulforaphan gibt es beispielsweise auch als ganzheitliches Fertigpräparat von EnergyBalance. Das Broccoli Extrakt enthält 14% Sulforaphan und ist das höchst konzentrierteste Extrakt auf dem Markt. Jede Kapsel mit 515mg EnergyBalance Broccoli 14 enthält 30mg Sulforaphan Glucosinolate, das entspricht einer Riesenportion von 750g Broccoli.

    https://www.energybalance.com/de/broccoli-extract-14-60-vegecaps.html

    Broccoli Brokkoli

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