• Studien der Zukunft – Q10

    von  • 23/01/2019 • Alzheimer, Brust, Brustkrebs, Coenzym Q10, Diabetes, Herz, Körper, Krankheiten, Lunge, Nachrichten, Prostata, Prostata

    FreeImages.com/Carlos de la Orden

    Mit dem wachsenden wissenschaftlichen Interesse an Coenzyms Q10 (Q10) wächst auch die Liste der Gesundheitszustände, bei dem dieses Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt werden könnte.

    Q10 Eigenschaften

    Q10 hat ähnliche Eigenschaften wie Vitamine, aber da es natürlich im Körper synthetisiert wird, ist es nicht als solches eingestuft. Es ist auch als Ubichinon bekannt, weil es im Körper “allgegenwärtig” ist.

    Das Coenzym konzentriert sich in den Mitochondrien, das “Kraftwerk” der Zellen, so zu sagen, und spielt eine wichtige Rolle bei der Energieproduktion durch seine Beteiligung an der Produktion von Adenosince Triphosphat (ATP).

    Seine Rolle außerhalb der Mitochondrien gewinnt ebenfalls hohe Anerkennung, denn Q10 ist ein starkes Antioxidans. Das Coenzym spielt eine wichtige Rolle bei der Erhaltung des Gehalts an Vitamin E und Vitamin C.

    Es wird berichtet, dass die Bioverfügbarkeit bei der Formulierung des Q10 eine Schlüsselrolle spielt, da das Coenzym lipophil (fettliebend) ist. Seine Absorption verstärkt sich in Gegenwart von Lipiden.

    Allerdings, wenn es als Ergänzung zwischen den Mahlzeiten eingenommen wird, ist die Aufnahme von einigen Formulierungen niedriger.

    Studien zu Rollen im Körper

    Der Großteil der Forschung, die sich mit dem Nutzen für die Gesundheit beschäftigt hat, hat sich auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen konzentriert. Das Herzgewebe enthält die höchste Konzentration an Coenzym im menschlichen Körper. Es enthält ca. 132 Nanomole pro Gramm, die Niere 77 Nanomole pro Gramm und die Leber (64 Nanomole pro Gramm.

    Ständig wachsende wissenschaftliche Daten zeigen, dass Q10 gesundheitliche Vorteile bei Angina, Herzinfarkt und Bluthochdruck bringen kann. Klinisch Studien belegen auch Vorteile für die Kardiomyopathie und kongestive Herzinsuffizienz.

    Laut Forschung weist Q10 im menschlichen Gehirn nur eine geringe Konzentration auf (15,5 Nanomole pro Gramm). Das ist eine relativ niedrige Konzentration, und diese ist mit der hohen oxidativen Stress Rate in diesem Organ verbunden.

    Deshalb prüfen Forscherinnen und Forscher zunehmend die Möglichkeiten, die sich daraus für Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer ergeben.

    Eine aktuelle Studie in der Zeitschrift Behavioural Brain Research (doi: 10.1016/j.bbr.2006.03.009) berichtet von einer signifikanten Verbesserung der kognitiven Funktion. Das führt zu dem Schluss, dass Q10 die Möglichkeit hat eine Rolle bei der Prävention dieser Krankheiten zu spielen.

    Die Vorteile von Q10 werden auch in Bezug auf andere Erkrankungen und Krankheiten untersucht. Es entstehen Studien, die die Beziehung zwischen Coenzym und Diabetes, Krebs (Brust, Lunge und Prostata), männliche Unfruchtbarkeit und Nierenversagen analysieren.

    Klinische Studien, die sich mit der Wirkung von Coenzym befassen, sind weltweit im Gange.

    Empfehlung der Redaktion

    Über uns

    Unser deutsches Newsportal informiert Sie über aktuellste Studien und Nachrichten der allgemeinen Naturmedizin und Pflanzenwelt. Für alle, die eine Alternative zu pharmazeutischen Anwendungen suchen. Die Erkenntnisse der Wissenschaft unterliegen stetigem Wandel. Es wurde grösste Sorgfalt in die Verarbeitung dieser Internetseite verwendet, Fehler sind trotzdem möglich. Die Angaben, die in dieser Internetpublikation zur Verfügung gestellt werden, dienen ausschliesslich der allgemeinen Information der Öffentlichkeit. Die Auskünfte, die auf dieser Internetseite erteilt werden, sind generelle und unverbindliche Stellungnahmen, die einen Besuch bei einem Arzt oder eine Ernährungsberatung keinesfalls ersetzen.