• Vitamin-D-Mangel steht im Zusammenhang mit Diabetes-Risiko

    von  • 26/08/2013 • Diabetes, Krankheiten, Nachrichten, Vitamin D

    Cambridge (acibas) – Eine vermehrte Einnahme von Vitamin D während der Pubertät kann das Risiko einer Diabetes-Erkrankung im Alter senken.

    Kind mit DiabetesDas ergab eine Studie der US-Eliteuniversität Harvard, die im Fachmagazin “American Journal of Epidemiology” veröffentlicht wurde. “Es ist sehr überraschend, dass eine ernste Erkrankung wie Diabetes Typ 1 vielleicht durch ein ganz einfaches Mittel verhindert werden kann”, erklärte Studienleiterin Kassandra Munger. Derzeit sei es aber noch zu früh, Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D als universelles Mittel gegen Diabetes zu empfehlen. Weitere Studien sollen laut Munger Klarheit bringen. Bei Diabetes Typ 1 handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Dabei zerstört das körpereigene Immunsystem im Rahmen einer als Insulitis bezeichneten Entzündungsreaktion die insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse. Dieser Verlust der Betazellen führt zu einem zunehmenden Insulinmangel. Erst wenn circa 80 bis 90 Prozent der Beta-Zellen zerstört sind, manifestiert sich der Typ-1-Diabetes. Charakteristisch für Typ-1-Diabetes ist eine deutliche Gewichtsabnahme innerhalb von Tagen bis wenigen Wochen, verbunden mit Austrocknung, ständigem Durstgefühl, häufigem Wasserlassen, Erbrechen und gelegentlich auch Wadenkrämpfen und Bauchschmerzen. Allgemeine Symptome wie Müdigkeit und Kraftlosigkeit, Sehstörungen und Konzentrationsstörungen kommen hinzu. Kopfschmerzen sind auch nicht ungewöhnlich. In der Nahrung kommt Vitamin D im Wesentlichen in Fettfischen vor oder wird den Lebensmitteln als Nahrungsergänzungsmittel zugefügt. Es hat im Körper die Funktion eines Prohormons und wird über eine Zwischenstufe zu dem Hormon Calcitriol umgewandelt. Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau. Ein Vitamin-D-Mangel führt mittelfristig bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteomalazie. Der Mensch deckt einen Großteil seines Vitamin-D-Bedarfs durch Sonnenbestrahlung der Haut. Der Bedarf von Vitamin D über die Nahrung wird umso größer, je kürzer die Zeit ist, die ein Mensch im direkten Tages- oder Sonnenlicht verbringt. Mit der Nahrung aufgenommenes Vitamin D wird rasch im Dünndarm resorbiert und gelangt mit den Fetten zusammen über die Lymphe in die Blutbahn. Dort hat es eine Halbwertszeit von 19 bis 25 Stunden. Nur wenige Nahrungsmittel enthalten Vitamin D3 in ausreichenden Mengen.

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