• Vitamin-K-Mangel beeinträchtigt Gefäße

    von  • 19/12/2018 • Arterien, Blut, Diabetes, Herz, Herz-Rhythmus-Störungen, Körper, Krankheiten, Nachrichten, Prostata, Prostata, Vitamin K2, Wirkstoffe

    vitamin k Petersilie

    Bild bei FreeImages.com/Zsuzsa N.K.

    Das Protein MGP (Matrix-GLA-Protein) gehört zu den aktiven Vitaminen K-abhängigen Proteinen. Zwei aktuelle Studien belegen, dass ein Mangel an MGP das Risiko einer arteriellen Verkalkung und Steifigkeit erhöhen kann. Sie unterstützen die potenziellen Vorteile, die Vitamin K für die Gefäße und insbesondere für das Herz haben kann.

    Das American Journal of Hypertension veröffentlichte eine Studie. Sie untersuchte Daten von 66 Diabetikern (Typ 2). Sie ergab, dass das Niveau des inaktiven mit der Arteriensteifigkeit korreliert war.

    Das Magazin, Nephron, veröffentlichte eine weitere Studie, die eine ähnliche Schlussfolgerung zieht.  An dieser Studie nahmen 83 Menschen mit chronischer Nierenerkrankung teil.

    Beide klinischen Studien zeigen die Verbindung zwischen arterieller Verkalkung und Mengen an inaktivem MGP.

    Der Körper braucht eine ausreichende Menge an Vitamin K, um MGP zu aktivieren. Es kann die arterielle Steifigkeit sowohl bei gesunden Menschen als auch bei Nierenpatienten reduzieren.

    Vitamin K – wissenswertes

    Damit der Körper Nahrungsstoffe, wie Vitamine, gut aufnimmt, muss der Nahrungsstoff eine hohe Bioverfügbarkeit haben. Die bioverfügbarste und bioaktivste Form von Vitamin K ist Vitamin K2 als Menachinon-7.

    Es gibt zwei Hauptformen von Vitamin K:

    1. Phylloquinon, auch Phytonadion genannt, (Vitamin K1). Es kommt in grünem Blattgemüse wie Petersilie, Salat, Brokkoli und Spinat vor. Es nimmt einen Bestandteil von rund 90% des Vitamins K in einer typischen westlichen Ernährung ein.
    2. Menachinone (Vitamine K2) macht rund 10% des westlichen Vitamin-K-Konsums aus. Es kann im Darm durch Mikroflora synthetisiert werden.

    Es befinden sich verschiedene Arten von MK in Lebensmitteln. Z.B. ist MK-4 in Tierfleisch enthalten. MK-7, MK-8 und MK-9 sind in fermentierten Lebensmitteln wie Käse enthalten, und Natto ist eine MK-7 reiche Quelle.

    Eine Reihe von Studien belegen die potenziellen gesundheitlichen Vorteile des Vitamins. Zu diesen gehören: Herz-Kreislauf- und Knochengesundheit, sowie Prostata und kognitive Vorteile.

    Das Vitamin K fürs Herz

    Ergebnisse aus Beobachtungs- und Interventionsversuchen unterstützen die potenziellen Vorteile von Vitamin K für die Herzgesundheit. Daten aus der European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC-NL)-Kohorte, die in der Zeitschrift Clinical Nutrition veröffentlicht wurde, zeigten, dass eine erhöhte Zufuhr von langkettigen Menachinonen (Vitamin K2) das Risiko der Sterblichkeit an koronarer Herzkrankheit (KHK) verringern kann, aber keine solchen Assoziationen wurden für Vitamin K1 (Phyllochinon) beobachtet.

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