• Vitamin- und Mineralienmangel Alarm Weltweite

    von  • 26/12/2018 • Brustkrebs, Cholesterin, Eisen, Folsäure, Gelenke, Knorpel, Sehnen, Kalzium, Knochen, Körper, Nachrichten, Vitamin D, Wirkstoffe, Zink

    Vitamin- und Mineralienmangel

    Bild bei FreeImages.com/Stanislav Skopal

    Der Vitamin- und Mineralienmangel wird bis 2050 weltweite anhalten. Dies bestätigt eine neue Studie der University of Illinois. Die Studie unterstreicht, dass dies so sein wird, wenn ernährungsreiche Lebensmittel nicht besser verfügbar und erschwinglich gemacht werden.

    Der in Nature Sustainability veröffentlichte Bericht analysiert die Entwicklung der Ernährung von heute bis 2050. Er zeigt, dass die weit verbreiteten Mängel an Kalzium, Vitamin D, Vitamin E und Folsäure wahrscheinlich anhalten werden.

    Vitamin- und Mineralienmangel zeigt sich

    Die adäquate Einnahme von Vitaminen und Mineralien unterscheidet sich gravierend von Land zu Land. Auf der einen Seite stehen diejenigen Mikronährstoffe, die in allen Ländern ausreichend konsumiert werden: Magnesium und Phosphor und Niacin, Ribofla-Vin, Thiamin, Vitamin B6 und Vitamin C.

    Auf der anderen Seite tummeln sich die Mikronährstoffe, die in allen Regionen fehlen: Kalzium und Vitamin D.

    Die Kalziumeinnahme steigt stetig von Ländern mit niedrigem bis hohem Einkommen. Dies geht mit der zunehmenden Verfügbarkeit von Milchprodukten einher.

    In den ärmsten Länder der Welt wird es weiterhin Mängel an Eisen, Zink sowie den Vitaminen A und K geben wird, laut der Prognose.

    Die Studie ergab, dass Mikronährstoffe zwar fehlen, aber in fast allen Ländern der Welt sind ausreichend Kohlenhydrate und Proteine vorhanden.

    Vitamin- und Mineralienmangel: Qualität nicht Quantität

    In vielen Ländern mit hohem Einkommen stellt der zu hohe Konsum ein Problem dar. Die Ernährung von Alkohol, gesättigten Fettsäuren und zugesetztem Zucker liegt über der empfohlenen Menge.

    Die größten Faktoren, die die Nahrungsmittel- und Ernährungssicherheit in Zukunft beeinflussen, sind, laut dieser neuen Forschung: der Klimawandel, steigende Einkommen und sich entwickelnde Diäten.

    Die CSIRO-Forscherin für Ernährungssysteme, Dr. Jessica Bogard, ist eine der Autoren der Studie. Sie sagte, dass eine Veränderung des Klimas in Kombination mit einer Veränderung der Ernährung der Menschen, da sie anfangen, mehr zu verdienen, letztendlich Auswirkungen auf unsere Agrarsysteme haben wird und was wo angebaut wird.

    Bogard weist jedoch darauf hin, dass die Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktivität und des Wirtschaftswachstums allein nicht ausreichen wird, um jetzt und in der Zukunft eine Ernährungssicherheit zu erreichen. Sie fügt hinzu: “Wir müssen unsere Anstrengungen auf die Qualität der Ernährung und nicht auf die Quantität konzentrieren”.

    Die Autoren empfehlen für alle Länder eine bessere Abstimmung der Landwirtschaft auf den Ernährungsbedarf, indem sie in die Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit nährstoffreicher Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse und Saatgut investieren.

    In vielen Entwicklungsländern muss dazu auch die Konzentration auf nahrhafte tierische Lebensmittel gehören. Ergänzende Maßnahmen im gesamten Ernährungssystem, wie z.B. die Verringerung der Verschwendung und die Förderung eines gesunden Ernährungsumfelds, sind ebenfalls erforderlich.

    Kalzium

    Kalzium ist vor allem für seine Bedeutung der Knochengesundheit und -stärke bekannt, insbesondere in Verbindung mit Vitamin D. Es wurde aber auch festgestellt, dass es die Brustkrebsrate reduziert.

    Hinzu belegen Studien, dass Kalzium den Cholesterinspiegel bei postmenopausalen Frauen verbessert, wenn es mit Vitamin D eingenommen wird.

    Vitamin D

    Das Sonnenscheinvitamin ist wichtig für die Knochenstärke, Energiekapazität, Muskelkraft, Immunfunktion und Stimmung.

    Die Supplementierung von Vitamin D hat das Potenzial, das Risiko, dass Säuglinge für das Schwangerschaftsalter zu klein sind, zu verringern und das Wachstum im Säuglingsalter zu verbessern.

    Es kann sogar das Risiko einer bei älteren Menschen verringern.

    Dennoch ist es schwierig, allein durch die Ernährung ausreichende Mengen an Vitamin D zu erhalten. Die meisten Menschen erhalten nur etwa 10% ihrer Tagesdosis durch Lebensmittel und müssen die anderen 90% durch Sonnenschein erhalten. Studien haben gezeigt, dass der beste Weg, eine angemessene Vitamin-D-Aufnahme zu erreichen, durch Nahrungsergänzungsmitteln ist.

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